| Selbsthilfe bei Sucht und Angst: Neue SHG |
Aus „Eins mach Zwei“Liebe Clubmitglieder und Freunde, Themen bezüglich Alkohol und Medikamente (Drogen), sprich, auch das Suchtgedächtnis. Wie weit bin ich denn schon in der Abstinenz? Kann ich verschiedene Situationen in der Arbeit, im Privatleben, im erweiterten Umfeld schon aushalten? Habe ich schon gelernt, für mich eigene Grenzen (Selbstverantwortung) zu setzen, sie zu erkennen (Selbsterkenntnis) und was darüber hinausgeht, los zu lassen? Ich bin nicht für alles verantwortlich! Im Vergleich (Spiegel) zu früheren Zeiten kann man dann vielleicht feststellen, dass die Selbstverantwortung (Selbstbewusstsein) schon gestiegen ist und man sich selbst schon weiter entwickelt hat. Bitte gebt Euch selbst die Zeit und sucht die entsprechenden Hilfen (Selbsthilfegruppen, Therapeuten, Pädagogen und Psychologen) auf. Themen bezüglich „Ängste“ und dies ist meistens nicht nur eine!, treffen wir in der Gruppe auf soziale Ängste (Verlust + Angst + Versagensangst usw.), soziale Phobien, generalisierte Angststörungen, Angst+Panikattacken, Borderline und auch depressives Verhalten. Hierbei schließt sich nun der Kreis, wer gelernt hat, mit Selbsterkenntnis und Loslassen umzugehen und wer nun bereit ist, Selbstverantwortung zu übernehmen, hat auch gute Chancen, sein Selbstbewusstsein wieder zu erlangen und den Weg zu sich selbst! Alkohol, Drogen und auch Ängste - „ich weiß, ihr seid da, aber ihr werdet nicht mehr über mich herrschen“! Nochmals zu den Aufnahmekriterien: Bitte Aufnahmegespräch mit zuständigem Hauptamtlichem führen. Für Doppeldiagnosen sind die Mitarbeiterinnen aus der Beratungsstelle Ihre Ansprechpartner. Nach dem Gespräch wird Ihnen ein Aufnahmebogen ausgehändigt, dieser wird ausgefüllt Ihrem Gesprächspartner zurückgegeben. Die Beratungsstelle verständigt mich als Gruppenleiter. Ich werde Sie dann persönlich kontaktieren, um Sie in die Gruppe einzuladen. Nach zwei Monaten erfolgt eine Reflexion beiderseits (passt die Gruppe zu mir und passe ich in die Gruppe, gehöre ich in diese Art von Gruppe? Bin ich beim richtigen Thema?). Gegebenenfalls wird für den Betroffenen von den Hauptamtlichen nach anderen Möglichkeiten gesucht. Mir ist sehr wichtig, auch nochmals darauf hinzuweisen, dass die Gruppe regelmäßig, aber mindestens zwei Mal im Monat besucht werden soll! Bei Abwesenheit ist der Gruppenleiter telefonisch zu verständigen. PS. Die im Hause gültigen Gruppenregeln sind zu beachten, insbesondere werden in den Doppeldiagnosegruppen keine Paare aufgenommen. Interessierte Paare haben im Club29 die Möglichkeit, getrennt in eine der beiden Sucht-Angst-Gruppen zu gehen.
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