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| CHANGE – Gruppe für suchtbelastete Familien |
| Situation von Kindern suchtkranker Eltern |
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Das Angebot für suchtbelastete Familien besteht aus zwei Gruppen. Die Kindergruppe bietet bis zu 6 Plätze. In der Elterngruppe werden die zugehörigen Eltern bzw. Elternteile mit Suchterkrankung oder Doppeldiagnose beraten (unter Doppeldiagnose wird eine Suchterkrankung mit zusätzlicher psychischer Erkrankung wie z. B. Depression, Angsterkrankung, Psychose, Persönlichkeitsstörung verstanden).
Ein Rückfall oder ein längerer Krankenhausaufenthalt bedeutet keine Beendigung der Maßnahme. Gerade dann ist die Unterstützung der Gruppe wichtig.
Die Change-Gruppe wird von zwei Sozialpädagoginnen durchgeführt.
Situation von Kindern suchtkranker Eltern
Kinder suchtkranker Eltern werden oft als die "vergessenen Angehörigen" bezeichnet. Während die Suchthilfe ihr Augenmerk auf die erkrankten und erwachsenen Angehörigen legt, schreitet die Jugendhilfe oft erst ein, wenn Auffälligkeiten bestehen oder Risikofaktoren wie Armut oder Gewalt besonders stark auftreten. Dabei sind Kinder suchtkranker Eltern keine Randgruppe!
Rahmenbedingungen
Die Kinder und ihre Eltern(teile) treffen sich in ihren Gruppen montags von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Insgesamt finden 20 Treffen statt. Im Verlauf der Gruppensituation werden drei Familiengespräche durchgeführt, bei Bedarf auch mehr.
Für die betroffenen Familien fallen keine Kosten an.
Die Anmeldung für das Angebot der „Change“-Gruppe findet über die Verwaltung des Club 29 e.V. statt.
Gerne beantworten wir Ihnen auch unabhängig vom Gruppenangebot Fragen zum Thema "suchtkranke Familien".
Kontakt
Wo Sie uns finden:
Betreutes Einzelwohnen, Dachauer Str. 36 / I, 80335 München
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Telefonisch
erreichen Sie uns unter (0 89) 59 98 93 255
oder über den Empfang>>
E-Mail: change((at))club29.net
Ersetzen Sie bitte das ((at)) durch @ - wir tun das, um unerwünschte Werbesendungen zu vermeiden
Ziele
Für Kinder
- Ausbau angemessener Konflikt- und Problemlösungsstrategien
- Einüben neuer Verhaltensweisen in geschütztem Rahmen
- Hilfe beim Aufbau eines sozialen Netzes aus Gleichaltrigen
- Kontakt zu Kindern mit ähnlichem Erfahrungshintergrund aufbauen
- Erlernen eines angemessenen Umgangs mit eigenen Bedürfnissen
- Entlastung von unangemessenen Verantwortungs-, Schuld- und Schamgefüllen
- Hilfen in krisenhaften Alltagssituationen
- Besprechen des Erziehungsalltags und des Einflusses der Sucht hierauf
- Austausch mit anderen betroffenen Eltern
- Erarbeiten eines Notfallplans in Krisenzeiten
- Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Einbinden unterstützender Hilfesysteme
Team
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| Angela Mayr | Cordula Werner |



Change - Gruppe für suchtbelastete Familien
In Deutschland haben ca. 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche einen Elternteil, der im Laufe seines Lebens eine Alkoholstörung entwickelt. Das bedeutet, dass jedes siebte Kind zumindest zeitweise von der Alkoholabhängigkeit eines Elternteils betroffen ist (Lachner und Wittchen, 1997). Zusätzlich sind ca. 40.000 Kinder vom illegalen Drogenkonsum eines Elternteils betroffen (Klein, 2003).







