Die Ziele
  • Eigenständigkeit in allen Bereichen des Lebens (Arbeit, Finanzen, Gesundheit, Soziales)
  • Verbesserung der Handlungsfähigkeit und der Lebensqualität
  • Motivierung zu einem abstinenten Leben
  • Aufbau eines tragfähigen sozialen Netztes
  • Prävention von Krisen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und der eigenen Identität
  • Stabilisierung der körperlichen und psychischen Gesundheit
  • Kontrolle des Suchtverhaltens bis hin zu einem abstinenen Leben
Das Hauptziel ist vor allem die Ermöglichung einer weitgehend selbständigen Lebensführung. Der Grundsatz dabei ist die Hilfe zur Selbsthilfe. So viel wie möglich sollen die KlientInnen selbständig bewältigen, bei allen anderen Dingen bekommt sie zunächst unsere Unterstützung. Außerdem soll der häufige Aufenthalt in psychiatrischen Krankenhäusern bzw. Entgiftungen oder stationären Therapien verhindert bzw. reduziert werden. Im Großen und Ganzen soll einer Verschlechterung der gesundheitlichen, sozialen und finanziellen Situation entgegen gewirkt werden. Dazu gehört natürlich auch die Hinführung zu einer stabilen Abstinenz. Dies kann von einer Reduzierung der Trinkmenge, bis hin zur völligen Abstinenz reichen. Die individuellen Ziele, werden mit den KlientInnen zu Beginn der Maßnahme festgelegt. Dies können u.a. sein: Tagesstrukturierung, Auflösung sozialer Vereinsamung, berufliche Rehabilitation usw. Des Weiteren versteht sich das Betreute Einzelwohnen im Club 29 e.V. als eine Art Case-Management, einen Ort, wo alle Fäden zusammen laufen. Deshalb wird auch gemeinsam mit den KlientInnen abgeklärt, welche weiteren Hilfemaßnahmen noch sinnvoll sind. Dies kann eine Selbsthilfegruppe, der Beginn einer Psychotherapie, die Abklärung bei einem Facharzt oder ähnliches sein. Außerdem können die KlientInnen je nach Indikation in verschiedene bereits bestehende Maßnahmen des Club 29 e.V. angebunden werden, z.B. an Selbsthilfegruppen, Freizeitgruppen, Kreativgruppen, alkoholfreien Freizeiten und jahreszeitlich angepassten Feste, an die Kontakt- und Begegnungsstätte für Suchtkranken Menschen „Der Anker“ oder die berufliche Rehabilitation für Suchtkranke „Die Profis gGmbH“.
 

Mit freundlicher Unterstützung

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