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Ehrenamt
„Der Club 29 misst sich nicht an Vermögen, das er anhäufen will, sondern sein Vermögen sind die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Sein Gewinn die vielen trocken und clean lebenden Abhängigen. Seine Zukunftsinvestitionen sind die vielen, wieder zufrieden lebenden Angehörigen und Kinder ehemaliger Abhängiger. Es gibt in dieser Richtung weiterhin viel zu tun, möge der Club 29 viele Menschen finden, die mit ihm diese Aufgabe beherzt anpacken.“

Herbert Huber, Gründer des Club 29

Ehrenamtliche Arbeit im Club 29 soll Freude machen und dem Betreffenden wie auch dem Verein Nutzen bringen. Damit dies auch dauerhaft möglich wird, legen wir großen Wert auf die Schulung. Dabei wird ihnen das nötige Rüstzeug an die Hand gegeben. Denn Motivation alleine reicht auf die Dauer nicht aus, in dieser Arbeit Erfüllung zu finden. Unser Ziel ist es, diese Mitarbeiter langfristig an den Club 29 zu binden.

Der Club 29 verbindet professionelles Handeln und Selbsthilfe unter Einbeziehung geschulter ehrenamtlicher MitarbeiterInnen. Dieses Konzept ist seit fünfundzwanzig Jahren erfolgreich und in dieser Art einzigartig. Schon damals galt als Motto: „Uns ist geholfen worden, jetzt helfen wir Anderen.“

Wer kann sich ehrenamtlich im Club 29 e.V. engagieren?

Betroffene (ehemals Suchtmittelgefährdete, oder -abhängige), deren Angehörige, sowie nicht betroffene Menschen.

Was spricht für ein ehrenamtliches Engagement im Club 29 e.V.?

  • Für selbst Betroffene, Stabilisierung der eigenen Abstinenz.
  • Knüpfung neuer sozialer Kontakte.
  • Sinnvolle Beschäftigung.
  • Beitrag zum Gemeinwohl.
  • Soziales Engagement.
  • Schritte zum Ehrenamt
  • Kontaktaufnahme
  • Erstgespräch mit Abklärung der Vorstellungen, (z.B. über zeitlichen Rahmen, mögliches
  • Tätigkeitsfeld etc.)
  • Hospitation in bestimmten Tätigkeitsfeldern.
  • Zweitgespräch mit konkreten Vereinbarungen.
  • Ausbildung zur Suchtkrankenhelfer/In.

Ausbildung zum SuchkrankenhelferIn

Alle Ehrenamtlichen, die für den Club 29 e.V. tätig sind, nehmen an der „Schulung ehrenamtlicher Kräfte in der Suchtkrankenhilfe“ teil. Die Ausbildung umfasst zwei Vortreffen in München, sowie vier Blockseminare im Seminarhaus des Club 29 e.V. in Vorderriß. Sie dient nicht nur der Wissensvermittlung, sondern enthält auch viele Elemente, die in Selbsterfahrung erarbeitet werden. Davor und während der Ausbildung sind die Ehrenamtlichen verpflichtet, in den unterschiedlichen Arbeitsgebieten zu hospitieren.

Tätigkeitsfelder

  • LeiterIn von Selbsthilfegruppen.
  • Krankenhausarbeit.
  • Gartengruppe Weiherweg.
  • Begleitung von KlientenInnen (zu Ämtern, Ärzten, ARGE, zum Club 29 und zurück, zur Entgiftung...).
  • Handwerkliche Tätigkeiten (kl. Reparaturen für KlientenInnen).
  • Instandhaltung unserer Hütten im Voralpenland.
  • ReferentInnen für Fortbildungen und MA-Schulung.
  • Kinderbetreuung parallel zu SHG.
  • Planung und Leitung von Angeboten zur Freizeitgestaltung.

Darüber hinaus sind wir daran interessiert, neue Tätigkeitsfelder zu schaffen, in denen Ihre Neigungen und Ihre Fähigkeiten berücksichtigt werden.

Was bieten wir?

  • Betreuung der Ehrenamtlichen durch hauptamtliche MitarbeiterInnen
  • Organisationstreffen
  • Gruppen zur Psychohygiene
  • regelmäßige Fortbildungen
  • große Auswahl an Tätigkeitsfeldern
 

Mit freundlicher Unterstützung

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