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Fachliche Hintergründe zur Notwendigkeit einer Selbsthilfe-Gruppe für SuchtgefährdeteDer Club 29 e.V. versteht sich aus seiner Tradition heraus als Unterstützer einer abstinenten Lebensweise. In seiner Satzung hat er sich aber auch der Prävention verpflichtet. Dadurch soll bereits frühzeitig gegen eine möglicherweise entstehende Suchtkrankheit angegangen werden.Mit den Präventionsprojekten an Schulen und dem VPZ im Club 29 e.V. bestehen bereits Angebote, die der Frühintervention und Prävention dienen. Diese Angebote gilt es nun weiter auszubauen und auch im Selbsthilfebereich zu verankern. Mit der Selbsthilfegruppe für Suchtgefährdete wollen wir einer Gruppe von veränderungsbereiten Menschen, bei denen eine unklare Missbrauchsproblematik besteht, ein neues Angebot unterbreiten. Hierbei soll gemeinsam erarbeitet werden, welche Maßnahmen geeignet sind zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu befähigen oder sogar ganz auf Alkohol zu verzichten. Die besondere Herausforderung mit diesem Personenkreis besteht darin, die Gruppenmitglieder in ihren Bestrebungen zu fördern, ohne all diejenigen in ihrer Überzeugung zu gefährden, die den „Königsweg der Abstinenz" für sich gewählt haben." Deswegen ist eine besondere Sorgfalt bei der Auswahl der Gruppenmitglieder nach entsprechenden Kriterien durch Fachkräfte unerlässlich. Auch ist für eine erfolgreiche Arbeit die fachliche Begleitung und Unterstützung der Gruppe und ihrer ehrenamtlichen Leitung besonders wichtig. |